SolistenensembleStimmkunstMartinaWörz

bach:vokal

Die Mitwirkung im solistenensemble stimmkunst am einzigartigen Projekt Bach:vokal der Stiftsmusik Stuttgart ist für Jens Hamann ein ganz besonderes Anliegen. Innerhalb von zehn Jahren bringen die Ensembles der Stiftsmusik unter der künstlerischen Leitung von Stiftskantor Kay Johannsen das gesamte Vokalwerk Johann Sebastian Bachs zur Aufführung. Alle geistlichen und weltlichen Kantaten, Oratorien, Passionen, Messen, Motetten, Choräle, Arien und Lieder werden von 2011 bis 2021 an jährlich vier Bach-Wochenenden und in ergänzenden Sonderkonzerten nach und nach aufgeführt. Längst sind die Konzerte fester Bestandteil des Stuttgarter Kulturlebens geworden. Zur Dokumentation der Aufführungen werden die aufwändig produzierten Mitschnitte im eigens eingerichteten Youtube-Kanal veröffentlicht. Auch SWR 2 Kultur schneidet regelmäßig Aufführungen aus der Stuttgarter Stiftskirche mit.

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SWR-VE-in-Beuron_Jens_Hamann©SWR Vokalensemble_800

SWR Vokalensemble

Als freies Ensemblemitglied des SWR Vokalensembles wirkt Jens Hamann regelmäßig mit großer Freude an Projekten des für Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Musik weltberühmten Klangkörpers des Südwestfunks mit. Das internationale Spitzenensemble erhielt für die interpretatorische und klangliche Qualität der Aufnahmen und das innovative Repertoire renommierte Auszeichnungen – darunter mehrmals den Echo Klassik, den Chor de la musique oder den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Mehrere CD-Produktion liegen unter der Mitwirkung von Jens Hamann vor, darunter Francis Poulencs „Stabat mater“ gemeinsam mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und dem NDR-Chor sowie Maurice Ravels Komposition „Daphnis et Chloé“ – jeweils unter Leitung von Stéphane Denève. Neben der Themen-CD „Great Britain“ unter Leitung von Marcus Creed erschien zuletzt eine Einspielung von Max Regers großen Motetten op. 110 unter Leitung von Frieder Bernius, die mit dem Diapason d’or im Oktober 2016 ausgezeichnet wurde.

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Jugendkonzertchor_800

Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund

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La_petite_bande_Jens_Hamann©BasDeHeer

La petite bande

La Petite Bande wurde im Jahre 1972 im Auftrag der Deutschen Harmonia Mundi für eine Aufnahme von Lullys „Le Bourgeois Gentilhomme“ unter der Leitung von Gustav Leonhardt gegründet. Lullys eigenes Orchester am Hofe Ludwig XIV. war der Namensgeber des Ensembles, dem heute international renommierte Spezialisten der historischen Aufführungspraxis angehören. Das Ziel von La Petite Bande bestand darin, die Musik mit Barockinstrumenten und authentischen Spieltechniken und -stilen wieder aufleben zu lassen, um ein Klangbild und eine Interpretation zu erhalten, die originalgetreu sind, ohne dabei in einen trockenen Akademismus zu verfallen.
Seit dem Jahr 2010 musizierte Jens Hamann in vielen verschiedenen Projekten mit dem charismatischen Ensemblegründer Sigiswald Kuijken und den internationalen Mitgliedern der „Bande“. Mehrere CD-Produktionen dokumentieren das Streben nach einem authentischen, transparenten Klang in Kleinstbesetzungen. Nach den Proben in der belgischen Residenzstadt Leuven machte sich das Ensemble mit Jens Hamann zu Konzerten in Japan, Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und nach Deutschland auf.

Businessfotos

Gli Scarlattisti

Seit 2008 ist Jens Hamann Mitglied des Solistenensembles Gli Scarlattisti unter Leitung von Jochen M. Arnold. In Zusammenarbeit mit dem Barockorchester Capella Principale konzertieren Gli Scarlattisti regelmäßig in der zum Weltkulturerbe erhobenen Michaeliskirche Hildesheim und bedeutenden Konzertreihen. Viele der vorliegenden CDs sind im Carus-Verlag erschienen, darunter die von der Fachwelt sehr gelobten Einspielungen motettischer Werke von Andreas Hammerschmidt und Michael Praetorius. Daneben wirkte Jens Hamann auch an den Produktionen der Motetten von Johann Sebastian Bach und einer international beachteten Publikation von Anthems Georg Friedrich Händels unter dem Titel „O praise the Lord“ mit.

BarockAkademie_Logo

Barockakademie Dortmund

Auf Initiative von Barbara Bielefeld-Rikus und unterstützt durch das Land Nordrhein-Westfalen gründete sich im Jahr 2017 die Barockakademie Dortmund. Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich als Ensemble in verschiedenen Konstellationen innerhalb des Projekts unter Anleitung von fachkundigen Interpreten, die als Dozenten zur Verfügung stehen, der Alten Musik und der spezifischen Aufführungspraxis annähern oder ihre Kenntnisse verfeinern. In den Räumlichkeiten der Musikschule werden Barocktage angeboten, die unter Anleitung der Dozenten in Theorie und Praxis, eine Instrumentengruppe bearbeiten. An einem „Sängertag“ arbeitet Jens Hamann beispielsweise mit den bestehenden Ensembles an deren Programm – an einem „Streichertag“ werden dieselben Ensembles von einem der Streicherdozenten angeleitet. Durch die unterschiedlichen Impulse der verschiedenen Dozenten erhalten die Ensembles viele Einblicke, die sie von Barocktag zu Barocktag selbständig weiterentwickeln. Neuanmeldungen sind jederzeit möglich! 
Nicht nur durch die Unterstützung dieses Projektes macht sich Nordrhein-Westfalen um die Alte Musik verdient, sondern auch durch das Pilotprojekt „Instrumente der Alten Musik Solo“ beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert 2018“, wo junge Musikerinnen und Musiker auf Cembalo, Viola da Gamba und Laute teilnehmen können. Es gibt weder Regionalwettbewerbe, noch ist eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb möglich.
Die Barockakademie Dortmund erhielt 2018 eine Auszeichnung des Sparda-Musiknetzwerks. Sie setze sich „in vorbildlicher Weise für die Pflege und Vermittlung ‚Alter Musik‘ ein“, so die Jury.

„Ein Erfolgsrezept der Dortmunder Barockakademie liegt ohnehin darin, dass die Dozentinnen und Dozenten ausgewiesene SpezialistInnen sind, die nicht nur mit einer fundierten künstlerischen und vermittelnden Kompetenz, sondern auch durch die eigene Begeisterung das Feuer in den Teilnehmenden entzünden können.“

„üben & musizieren“, 2017

Vokalsolistenprojekt mit Frieder Bernius

Mit Frieder Bernius verbindet Jens Hamann eine lange Zusammenarbeit. Bernius genießt als eine der herausragenden und prägenden Figuren des A-cappella-Chorgesangs der vergangenen Jahrzehnte in Musikerkreisen höchste Wertschätzung. Zwischen 1997 und 2004 war Jens Hamann Mitglied des Kammerchor Stuttgart und erfuhr wegweisende Prägungen hinsichtlich stilistischer und ensembletechnischer Fragestellungen unter dessen Leitung. Später kreuzten sich die Wege immer wieder – ob es sich nun um solistische Engagements bei Konzertprojekten oder die gemeinsame Arbeit als Gäste beim SWR Vokalensemble handelte.
Für die Jahre 2019 und 2020 wurde Jens Hamann zu einem 12-16-stimmigen Vokalsolistenprojekt unter der Leitung von Frieder Bernius eingeladen, das sich in größtmöglicher personeller Kontinuität innerhalb des genannten Zeitraums zusammenfinden wird, um spezielle Werke von Messiaen, Mendelssohn oder Gottwald aufzuführen und aufzunehmen. Die Teilnahme an nationalen und internationalen Chorsymposien ist geplant.